6. Generationenwanderung verschoben

Aufgrund der vorhergesagten großer Hitze sowie Gewitterwarnung hat die Ortsgruppe Neuhausen des Schwäb. Albverein die 6. Generationenwanderung, geplant für Sonntag 28. Juni 2026, leider absagen müssen.

Die Wanderung werden wir zu einem späteren Termin nachholen und darüber rechtzeitig im Mitteilungsblatt informieren.

Die WF Bernhard, Matthias und Joe

Rückblick auf 5 Tage Mosel & Rhein Ortsgruppe Neuhausen/F.

Am Montag, den 15. Juni starteten um 7.00 Uhr 43 gutgelaunte Albvereinler in
Richtung Mainz. Gleich neun neue Reiseteilnehmer hatten sich unserer Gruppe
angeschlossen und waren in den sehr komfortablen Bus der Fa. Müllerreisen
zugestiegen. Anfangs etwas stockend danach ging es zügig bis zum Autohof
Wörrstadt. Hier fanden wir einen Platz um unsere Tische aufzustellen. Während auf
dem einen Tisch fleißig Sekt ausgeschenkt wurde, wurde der andere Tisch von
Werner und Richard mit dem Busvesper vorbereitet, dass danach alle genießen
konnten. Um 12.00 Uhr wurden wir an der Rheinpromenade in Mainz zu einer
Altstadtführung erwartet. Nach der interessanten Führung trafen sich viele im Dom-
Café zu Kaffee und Kuchen. Pünktlich trafen alle am vereinbarten Treffpunkt ein, so
war es einfach, unserem Fahrer Muhamed Ali, freie Fahrt zum bestellten Land-Hotel
Neumühle in Enkirch, zu geben. Der Hotelbezug lief problemlos ab, und im 19.00 Uhr
waren wir gespannt auf unser erstes Abendessen. Es wurde zur Überraschung, auf
Platten und in Schüsseln am Platz serviert. Ideal für uns Senioren, keine Lauferei
zum Buffett.
Der nächste Tag begann nach kurzer Busfahrt, mit einer Stadtführung in Traben-
Trabach. Hier erfuhren wir, dass die Stadt um 1900 neben Bordeaux zu dem
zweitgrößten Weinumschlagplatz in Europa zählte. Von dem damaligen Reichtum
zeugen heute noch prächtige Gebäude im Jugendstil. Um 11.00 Uhr begann unsere
zwei stündige Moselfahrt mit der Moselkönigin, Moselaufwärts ging es bis
Bernkastel-Kues. Die anschließende freie Zeit in Bernkastel, verbrachte jeder nach
seinem Gusto. Um 15.00 Uhr brachte uns der Bus ins Zylinder-Haus. Hier waren auf
drei Etagen Oldtimer und viel Nostalgisches zu bewundern.
Der dritte Tag unserer Reise begann mit der Fahrt nach Cochem, vorbei am steilsten
Weinberg Europas, dem Bremmer Calmont. Die Stadtführung im sehr touristischen
Cochem führte uns durch verwinkelt Gassen und Plätze. Am Ende der Führung
machte sich die Fußgruppe auf zum Wahrzeichen der Stadt, der Reichsburg, 120 m
über der Mosel gelegen und weithin sichtbar. Eine zweite Gruppe kam mit dem
Shuttle-Bus rechtzeitig zur Burgführung am Burgtor an. Der reiche Berliner Kaufmann
Ravené erwarb die Burgruine und baute sie mit eigenen Mitteln bis 1877 wieder auf.
Obwohl gar nicht so alt, fanden wir beeindruckende Räumlichkeiten vor. Am
Nachmittag fuhren wir weiter zum nächsten Höhepunkt, Planwagenfahrt und
Weinprobe in Kröv. Am Weinladen des Weingutes Beth, bestiegen wir drei
Planwagen und schon kam der erste Wein auf den speziellen Planwagentisch. Die
Fahrt führte hinauf durch die Weinberge mit zwei Stopps, vielen Erklärungen und
noch schöneren Aussichten ins Moseltal. Im Weingut gab es ein kurze Kellerführung
und schon saßen wir gemütlich beisammen um die Weinprobe zu genießen. Gegen
später gab es ein Winzersteak mit Krautsalat und Brot, damit man es auch noch
schaffte, einen Schnaps zu probieren. Mit dem Einkauf im Weinladen und der
einstündigen Rückfahrt zum Hotel, ging ein wunderbarer Tag zu Ende. Auf der
Terrasse des Hotels saßen wir anschließend noch lange zusammen und genossen
einen kühlen Wein.

Der vierte Tag begann mit einem kleinen Medizinischen Notfall, den unsere Gruppe
aber bravourös bewältigte, so dass die Busfahrt zum Niederwalddenkmal oberhalb
von Rüdesheim gelegen, pünktlich beginnen konnte. Ja heute war die große Hitze
auch am Mittelrhein angekommen. Also fiel unser Spaziergang zum imposanten
Denkmal mit der 12 m hohen Germania nur sehr kurz aus. Den Blick auf Rüdesheim
und den Rhein konnten wir vom Niederwaldtempel genießen. Zur Mittagszeit
schwebten wir mit der 2er Sesselbahn über die Rebhänge in die Stadt hinunter. Der
Weg durch die weltberühmte Drosselgasse mit einer Einkehr durfte natürlich nicht

fehlen. Beim Schiffsanleger am Adlerturm trafen wir uns wieder, um gemeinsam die
Schifffahrt nach St. Goarshausen anzutreten. Auf dem Schiff fand jeder seinen Platz,
in der Sonne oder im schattigen Bereich. Vorbei am Binger Mäuseturm, der Burg
Pfalzgrafenstein bei Kaub und vielen weiteren Burgen erreichten wir den Loreley
Felsen, der 125 m über dem Rhein in die Höhe ragt. Wegen Niedrigwasser konnte
das Schiff nicht in St. Goarshausen anlegen, also in St. Goar aussteigen und mit der
Autofähre zum Bus übersetzen. Auch das hat die Gruppe trotz der hohen
Temperaturen sehr gut bewältigt. Anschließend brachte uns der Bus auf den Loreley
Felsen. Die Aussichtspunkte konnten wir vom Parkplatz gut erreichen. Die Hitze ließ
dann aber doch einen Teil der Gruppe ins kühle Restaurant abbiegen. Die, die den
Weg auf sich genommen hatten wurde mit tollen Blicken ins Rheintal belohnt. Die
neue 2,20 m hohe Loreley Skulptur animierte viele ein Foto mit ihr zu machen. Die
Rückfahrt zum Hotel zog sich, so dass wir erst kurz vor dem Abendessen eintrafen.
Und dann die Überraschung, ich hatte den „Wenkerschorch“, einen bekannten
Alleinunterhalter der Moselregion, für drei Stunden engagiert. Es wurde getanzt,
gelinedanced, geschunkelt und gesungen, ein schöner Abschluß unserer Tage in
Enkirch.
Am letzten Tag ging ins Deutsche Schuhmuseum nach Hauenstein. Beeindruckende
alte Maschinen, die einen höllen Lärm machten, wie auch selten Schuhe von
Prominenten waren zu bestaunen. Am Nachmittag besuchten wir die gläserne
Produktion der Fa. Seibel, die kleinere Serien wieder in Hauenstein fertigt. Wir
standen unmittelbar neben den Arbeitsplätzen und erlebten hautnah mit, wie ein
Schuh entsteht, alles von unserer Führerin verständlich erklärt. Um 15.30 Uhr ging es
endgültig in Richtung Heimat. Die Abendeinkehr fand im Fischerverein in
Langenlohnsheim statt. Es gab herrliche Fischgerichte a la Carte, die uns sehr
zeitnah serviert wurden. Ein letztes Bild am See und schon saßen wir wieder im Bus
Richtung Neuhausen. Bald griff Marianne zum Mikrofon und gab einige Witzle zum
Besten. Zum Abschluß ein selbst verfasstes Lied für den Reiseleiter. So verging die
Rückfahrt wie im Fluge und wir waren ohne Stau bereits um 20.00 Uhr zurück.
Der allgemeine Tenor, scheeeee waaaaars, unbedingt weitermachen.
Richard Löchel

Rückblick – Tageswanderung „Um Stuttgart herum“, 1. Etappe auf dem Rössleweg

Pünktlich um 9.43 Uhr starteten wir mit Bus und U-Bahn von Neuhausen nach Botnang. Nach ca. einer Stunde Fahrt mit den „Öffentlichen“ ging es auch gleich los hinauf zum Birkenkopf.

Trotz starker Bewölkung hatten wir doch eine gute Sicht auf Stuttgart.

Obwohl wir am heutigen Tag mit Regen rechneten, waren wir doch sehr erstaunt, dass wir schon mit Ankunft auf dem „Monte Scherbelino“ vom ersten Regenschauer überrascht wurden.

Nach der Zwangspause ging es für uns 6 Wandersleute weiter auf dem Rössleweg zu den Heslacher Wasserfällen.

Am Bahnhof Kaltental vorbei führte uns d ie Route auf einen wunderschönen Weg entlang der Schwäblesklinge.

Anschließend ging es wieder Bergauf, vorbei am Waldfriedhof und Dornhaldenfriedhof. In Degerloch angekommen genossen wir noch einmal den Ausblick auf Stuttgart und zurück auf den Birkenkopf.

Das Ende unserer 1. Etappe „Um Stuttgart herum“ fand in einer griechischen Sportgaststätte auf der Waldau statt. Hier stärkten wir uns mit warmen Speisen und Getränke.

Insgesamt waren wir ca. 14 km unterwegs. Die reine Gehzeit betrug 4,5 Stunden und wir bezwangen ca. 320 Höhenmeter.

Wir danken allen Mitwandernden für die fröhliche Stimmung an einem wunderschönen Tag und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Eure Wanderführer Achim und Sven