Rückblick auf zwei Fahrradtouren der Radgruppe

Nach längerer Zeit zeigte sich das Wetter endlich wieder von seiner wärmeren Seite – ideale Bedingungen für die Radgruppe. Entsprechend groß war die Beteiligung an der Halbtagestour. Am 9. April machten sich insgesamt 22 Radlerinnen und Radler auf den Weg. Ziel war die Gaststätte „Onkel Otto“ unterhalb des Frauenkopfes.

Die große Teilnehmerzahl stellte die Gruppe zunächst vor kleine Herausforderungen, insbesondere beim Passieren mehrerer Ampelanlagen auf dem Weg bis Sillenbuch. Doch mit etwas Geduld gelang die Fahrt problemlos. Der Rückweg entschädigte dafür umso mehr. Durch die Weinberge ging es bergab Richtung Hedelfingen, begleitet von herrlichen Ausblicken ins Neckartal, sowie auf die gegenüberliegenden Weinberge von Uhlbach und Mettingen.

Wie es beim Radfahren oft der Fall ist, folgte auf die Abfahrt auch wieder ein Anstieg. Hinter dem Neckarcenter führte die Strecke hoch in Richtung Ruit und schließlich über die alte Straßenbahntrasse zurück nach Neuhausen. Ein rundum gelungener Nachmittag, der allen Teilnehmenden in bester Erinnerung bleiben dürfte.

Bereits eine Woche später, am 16. April, stand die erste Ganztagestour des Jahres 2026 auf dem Programm. Bei erneut schönem Wetter starteten 11 Radlerinnen und Radler um 10 Uhr in Richtung Nürtingen. Die Route führte über Neckarhausen und Raidwangen nach Grafenberg und weiter bis nach Kappishäusern, wo im Gasthaus „Zum Hahn“ die Mittagsrast eingelegt wurde. Der Name des Lokals erwies sich als treffend: Ein Hahn im Gastraum sorgte mit lautstarkem Krähen für eine ganz besondere Atmosphäre.

Gestärkt – manche vielleicht etwas zu gut – setzte die Gruppe ihre Tour fort. Durch die Weinberge und die beeindruckende Obstbaumblüte rund um Dettingen und Metzingen ging es stetig auf und ab, begleitet von eindrucksvollen Ausblicken in die Landschaft.

Der Rückweg führte über Bempflingen und Altdorf nach Neckarteilfingen. Nach zwei letzten Anstiegen erreichte die Gruppe schließlich wieder Neuhausen – geschafft, aber zufrieden und reich an neuen Eindrücken.

Bericht: Egon Meyer (Tourplanung)