Familiengruppe Rückblick – Wanderung „Im Zickzack durch Stuttgart“, 26. November

Unsere Gruppe füllte die ganze Standseilbahn, schließlich starteten wir mit 21 Erwachsenen und 18 Kindern den Blaustrümpflerweg, beginnend vom Waldfriedhof. Der anschließende Aufstieg der „Heslacher Wand“ zur „Ziegelklinge“ war kurz, aber für unsere Kleinsten heftig, oben angekommen gab’s deshalb ein schnelles Rucksackvesper. Trotz des Aprilwetters hatten wir von der „Hasenbergsteige“ recht gute Aussicht auf Heslach und den Stuttgarter Westen.

Bild Familiengruppe bei der Karlshöhe

Die eigentliche Pause bei der Karlshöhe verlegten wir wegen starken Graupelschauers unters Dach der Haltestation Zacke. Vier Minuten später stiegen wir aus dieser am Haigst bei Sonnenschein aus und folgten den blauen Socken vorbei am Garnisionsschützenhaus zurück zum Waldfriedhof.Vor dem Nachhauseweg gab es noch eine Schlusseinkehr im Josefle, die Kinder tobten auf dem Spielplatz, als wenn die 7,5 km nicht gereicht hätten.

Herzlichen Dank an die zahlreichen Teilnehmer für eine tolle Sonntagswanderung!

Rückblick Tageswanderung um Geislingen

Die Wanderung am 22.10. war meist anders als erwartet. Das Wetter hatte sich über weite Strecken perfekt gezeigt. Der Weg führte uns zum größten Teil am Wald oder im Wald entlang. Millionen von Blättern waren weich und angenehm unter den Wanderschuhen zu spüren! Ganz selten war es matschig oder rutschig. Die Sonne kam immer gut durch die doch schon fast blätterlosen Bäume. Die Höhenmeter waren sanft genug. Einige Ausblicke und die Fernsicht waren genial. Zudem noch war die Wanderung viel einfacher als angekündigt. Doch nun der Reihe nach: Eine kleine Gruppe startete in Neuhausen. Eine Person stieß noch bei Geislingen am Treffpunkt hinzu – denn unsere Wanderungen stehen im Internet! Wir liefen lange Zeit entlang dem Golfplatz „Bad Überkingen“. Der Wildschwein–Elektro–Zaun und die Schilder Achtung „fliegende Bälle“ waren schmunzelnd zu bestaunen. Von Heiligenäcker ging es nach Oberböhringen. Unter uns lag in der Herbstsonne mehrfach zu bestaunen die Stadt Geislingen und das Hinterland.

1710-der-ausblick-am-22-10-2017-auf-geislingen

Für die Mittagspause stellte sich eine Hütte mit Sitzgelegenheiten und einem Tisch zur Verfügung. Auf dem Burren gab es eine perfekte 360 Grad Rundumsicht auf die Schwäbische Alb mit ihren markanten Punkten wie die Kaiserberge, das Kalte Feld, Göppingen und den Schäbischen Wald. Über eine wunderschöne, offene Heidelandschaft ging es Richtung Filstal. Anschließend zweigten wir ein wenig ab um die ehemalige Hunnenburg zu erobern. Hier brauchten wir ein mal für ca. 100 Höhenmeter auf kurzer Distanz eine gute Lunge!. Dort waren historisch nicht „die Hunnen“ sondern der Name kommt vom Erbauer Namens Hunno. Von der alten Holzfestung ist nur noch eine Hügelformation zu erkennen. Der Grillplatz allerdings hat überlebt. Nach dem Höhenrücken über Kuchen erwischte uns der einzige 3 – Minuten-Schauer, gefolgt von einem beeindruckenden doppelten Regenbogen! Was für eine Entschädigung! Auf den letzten 2 km und perfekt geteerten Wegen war es gefühlt anders zu laufen! Auf Laub laufen war deutlich angenehmer, abwechslungsreicher und schöner! Trocken kamen wir am Parkplatz an. So gingen die ca. 15 km entspannt und sehr interessant zur Neige. Ein Tag mit Genuss für Körper, Geist und Seele. Die Einkehr im Lamm in Schlat war ein passender Abschluss. Vielen Dank dem Wanderführer – es war eine tolle Wanderung! S.M.